Mittwoch, 11. Januar 2017

Gebackener Schokoladenmousse-Kuchen mit Kirschen und Mandeln (glutenfrei)

Meine neuste Kreation besitzt durchaus das Potential, eine meiner liebsten zu werden. Es handelt sich um einen Schokoladenkuchen. Schon wieder ein Schokoladenkuchen? Ja, genau so ist es. Ich mag Schokolade. Ich mag sie sogar sehr. Dieses Expemplar unterscheidet sich aber insbesondere aufgrund seiner Konsistenz von all meinen bisherigen Varianten. Ich habe lange überlegt, wie ich ihn nennen könnte und schliesslich hat ein Geschmack darüber entschieden. Wenn man ihn isst, hat man nämlich das Gefühl, eine warme Schokoladenmousse zu geniessen.



Dieser Kuchen ist so unfassbar fluffig und leicht, saftig, weich, geschmeidig und zergeht richtig auf der Zunge. Um den Geschmack der Schokolade noch mehr hervorzuheben (schliesslich kann ein Kuchen ja nie genag nach Schokolade schmecken), habe ich etwas Kaffee hinzugegeben, für die fruchtige und leicht säuerliche Note sorgen Sauerkirschen. Und da Kirsche und Mandel ein absolutes Dreamteam sind, bekam mein Kuchen noch eine Dosis Mandelaroma verpasst. Das Topping besteht zunächst aus einer Schicht Kirschenmarmelade, gefolgt von geschlagener Sahne und gerösteten Mandelstückchen.



Was ihr dazu braucht:

Für den Kuchen:
110g Zartbitterschokolade
1 Espresso, lauwarm
3-4 Tropfen Bittermandelaroma (nach Geschmack)
75g Butter, in Stücken
80g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
1 gehäufter EL gemahlene Mandeln
200g Sauerkirschen

Für das Topping:
4-5 EL Kirschenmarmelade
3dl Sahne
1 Päcklein Sahnesteif
20g Mandeln, der Länge nach halbiert
Kakaopulver



Und so geht's:

1. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Springform (20cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden und schön bebuttern.

2. Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen. Ich empfehle euch, hochwertige Schokolade mit einem Kakaogehalt von mindestens 65% zu wählen. Je besser die Schokolade, desto besser und schokoladiger wird auch der Kuchen.

3. Die Schokolade vom Wasserbad nehmen und den lauwarmen Espresso mit einem Schwingbesen langsam unterrühren. Es darf nicht zu heiss sein, da er sich sonst mit der geschmolzenen Schokolade nicht gut verträgt. Bittermandelaroma und Butter ebenfalls hinzugeben und so lange rühren, bis die Butter vollständig geschmolzen ist.

4. Die Eier trennen. Eigelbe gemeinsam mit dem Zucker unter die Schokoladenmischung rühren. Eiweiss mit der Prise Salz steif schlagen und gemeinsam mit den gemahlenen Mandeln ganz langsam unterheben. Dies muss wirklich mit Gefühl geschehen, so dass der Eischnee möglichst wenig zusammenfällt. So wird der Kuchen dann richtig schön fluffig.

5. Den Teig nun in die Springform füllen. Die Sauerkirschen nach Belieben auf der Oberfläche verteilen. Ich habe mich für Sauerkirschen im Glas entschieden. Diese habe ich vorher in einem Sieb schön abtropfen lassen, damit sie nicht mehr so viel von der Flüssigkeit in sich haben. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen für ca. 25-30 Minuten backen. Nach 25 Minuten Stäbchenprobe machen und je nach Ergebnis nochmals 5 Minuten weiter backen. Den Backofen ausschalten und im ausgeschalteten Ofen, bei leicht geöffneter Backofentür, 15 Minuten abkühlen lassen. Dann aus dem Ofen nehmen und komplett erkalten lassen.

6. Für das Topping die Oberfläche des Kuchens mit der Kirschmarmelade bestreichen. Das geht am besten mit einem kleinen Spachtel. Ihr könnt dabei übrigens eure liebste Kirschenmarmelade nehmen, ich habe mich für Sauerkirschenmarmelade entschieden. Sahne mit Sahnesteif schön steif schlagen. In einen Spritzbeutel mit rundertülle füllen und die Oberfläche vollständig mit Tupfen dekorieren. Etwas Kakaopulver darüberstreuen. Mandeln in einer Pfanne (ohne Fett) kurz anrösten und abkühlen lassen und dann ebenfalls auf dem Kuchen verteilen.



Zartbitterschokolade, Kirsche und Mandel - das sind drei Zutaten, die einfach wunderbar miteinander harmonieren. Und ich sage euch, die Textur dieses Kuchens ist schlicht genial. Er ist sehr einfach und schnell zubereitet und zudem noch glutenfrei. Geht es besser? Ich glaube nicht. Zumindest für den Moment nicht. Worauf wartet ihr also noch? Ran an die Zutaten und los geht's! Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren,

eure Sarah.

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